Ratgeber
Laufband-Pace vs. Pace im Freien: Geschwindigkeit, Steigung und Umrechnung
· StrideForever
Laufbänder zeigen die Geschwindigkeit an — meist in Meilen oder Kilometern pro Stunde — während Läufer in Pace denken, also den Minuten, die man für einen Kilometer oder eine Meile braucht. Die Umrechnung zwischen beidem, und das Wissen, wie sich Laufbandlaufen vom Laufen auf der Strasse unterscheidet, macht Indoor-Einheiten deutlich nützlicher.
Geschwindigkeit und Pace sind dasselbe
Geschwindigkeit und Pace sind einfach die Kehrwerte voneinander. Ein Laufband eingestellt auf 12 km/h entspricht einer Pace von 5:00 pro km; 10 km/h sind 6:00 pro km. Für die Umrechnung von Hand teilst du 60 durch die Geschwindigkeit (in km/h), um Minuten pro km zu erhalten — oder lass einfach den Laufband-Pace-Umrechner die mph-, km/h- und Meilen-Rechnung in einem Schritt erledigen.
Warum sich das Laufband leichter anfühlen kann
Auf dem Laufband gibt es keinen Luftwiderstand, gegen den man ankämpft, und das Band bietet einen etwas anderen Abstoss als der Boden. Bei lockerem Laufen ist der Unterschied gering, aber bei höheren Geschwindigkeiten bedeutet der fehlende Luftwiderstand, dass dieselbe Bandgeschwindigkeit etwas leichter ist als diese Pace draussen.
Die 1-%-Steigungs-Regel
Eine vielzitierte Studie ergab, dass eine Laufband-Steigung von 1 % den fehlenden Luftwiderstand bei typischen Trainingsgeschwindigkeiten annähernd kompensiert und so den Aufwand drinnen dem auf der Strasse angleicht. Wenn du das Laufband nutzt, um bestimmte Paces zu treffen, ist 1 % Steigung ein sinnvoller Standard — 0 % (flach) ist für sehr lockere Läufe in Ordnung.
Mach deine Laufband-Einheiten wirkungsvoll
Entscheide, welche Outdoor-Pace du laufen willst, rechne sie mit dem Laufband-Pace-Umrechner in eine Bandgeschwindigkeit um, stell 1 % Steigung für schnellere Einheiten ein, und du bekommst Training, das sich auf den Wettkampftag übertragen lässt. Um diese Zielpaces überhaupt erst festzulegen, starte mit einem kürzlichen Lauf im Pace-Rechner.